Allgemeine Fragen zum Anwaltsinkasso

In diesem Teil unseres Portals finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten hierzu.

Selbstverständlich ist dies nur ein Auszug, sollten Sie weitere Fragen zum Inkasso haben, beraten wir Sie jederzeit gerne.

Denken Sie daran, jede berechtigte Forderung ist bares Geld !

Muss ich Kosten verauslagen ?

Muss ich Kosten verauslagen ?

Im vorgerichtlichen Verfahren brauchen Sie zunächst  keinerlei Kosten zu verauslagen. Sämtliche Kosten hat der Schuldner als Verzugsschaden (§§ 280 I, II i. V.m. 286 BGB) zu tragen.

Wir holen sämtliche verfügbaren Informationen über Ihren Schuldner und dessen Zahlungsmoral sowie über ggf. vom Schuldner geltend gemachte Einwendungen oder Einreden gegen Ihre Forderung ein und machen uns so ein umfassendes Bild über die Erfolgsaussichten eines gerichtlichen Verfahrens.

Muss der Schuldner die Anwaltskosten zahlen ?

Muss der Schuldner die Anwaltskosten zahlen ?

Voraussetzung für die Kostentragungspflicht des Schuldners ist, dass dieser sich zum Zeitpunkt unseres Tätigwerdens im Verzug befindet.

Verzug liegt vor, wenn der Schuldner die Leistung aus einem von ihm zu vertretenen Grund verzögert. Voraussetzung für Verzug ist die Fälligkeit der Forderung und ggf. der Ablauf etwaiger Zahlungsziele, bzw. der 30 Tage gem. § 286 III BGB. Während des Verzugs hat der Schuldner zusätzliche Kosten zur Realisierung der Forderung als Verzugsschaden zu tragen.

Alle Mahnkosten werden als Verzugsschaden gegenüber dem Schuldner geltend gemacht.

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Wann verjährt meine Forderung ?

Wann verjährt meine Forderung ?

Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt gemäß § 195 BGB drei Jahre. Die regelmäßige Verjährungsfrist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründeden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen musste (§ 199 BGB).

Neben dieser regelmäßgen Verjährungsfrist gibt es zusätzlich andere Verjährungsfristen. Die Frage der Verjährung wird selbstverständlich von uns im Vorfeld einer gerichtlichen Beitreibung umfassend geprüft.

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Was kostet das gesamte Verfahren ?

Was kostet das gesamte Verfahren ?

Die Kosten eines zivilrechtlichen Verfahrens richten sich in der Regel nach der Höhe der Forderung.

Im vorgerichtlichen Verfahren brauchen Sie keine Kosten zu verauslagen. Wir machen die kompletten Kosten direkt gegenüber dem Schuldner geltend, die dieser als Verzugsschaden zu tragen hat.

Wenn Sie sich aufgrund einer Insolvenz des Schuldners dazu entschließen, Ihre Forderung nicht im gerichtlichen Verfahren weiter zu verfolgen, berechnen wir lediglich folgende Gebühren:

  • Forderung bis   1.000,- €          50,- €  zzgl USt
  • Forderung bis   5.000,- €          70,- €  zzgl USt
  • Forderung über 5.000,- €         120,- € zzgl USt

zzgl. Auslagen (z.B. Kosten für Auskünfte, Gerichtskosten, Gerichtsvollzieherkosten)

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Welche Unterlagen werden benötigt ?

Welche Unterlagen werden benötigt ?

Grundsätzlich benötigen wir diejenigen Unterlagen, aus denen sich der Anspruch gegen den Schuldner ergibt. Dies können Rechnungen, Verträge, Auftragsbestätigungen etc. sein, im Zweifen rufen Sie uns an und wir beraten Sie gerne.

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Ab welcher Forderungshöhe ist ein Verfahren sinnvoll ?

Ab welcher Forderungshöhe ist ein Verfahren sinnvoll ?

Grundsätzlich ist es sinnvoll, jede begründete Forderung ungeachtet Ihrer Höhe zu verfolgen, denn eine nicht erfüllte Forderung ist verschenktes Geld.

Wir versuchen die Kosten dadurch gering zu halten, dass wir mit dem gebotenen Nachruck alle rechtlich zulässigen Maßnahmen treffen um den Schuldner zur Zahlung zu bewegen. Durch unser Angebot, wonach Sie im vorgerichtlichen Bereich keine Kosten verauslagen müssen und wir im Falle der Insolvenz Ihres Schuldners Ihnen lediglich unsere ünstigen Pauschalbeträge berechnen, senken wir Ihr Risiko erheblich.

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Welche Kosten muss ich tragen wenn der Schuldner insolvent wird ?

Welche Kosten muss ich tragen wenn der Schuldner insolvent wird ?

Die Zahlungsfähigkeit des Schuldners ist das eigentliche Hauptrisiko. Der beste Vollstreckungstitel ist bei einer Insolvenz wenig bis nichts wert.

Es ist jedoch zu differenzieren:

Schuldner behaupten meist zahlungsunfähig zu sein um den Forderungen gegen sie zu entgehen. In der Regel bedeutet dies nur die Zahlungsunwilligkeit bzw. einen momentanen Zahlungsengpass. Bei momentanen Zahlungsengpässen kann durch die Vereinbarung von Ratenzahlungen häufig schon ein Erfolg erzielt werden. Erste Teilzahlungen erfolgen meist sehr zeitnah.

Ist der Schuldner lediglich nicht zahlungswillig, zeigen wir Ihm die weiteren Schritte und die hiermit verbundenen Unannehmlichkeiten und Kosten für Ihn auf. Meist ist den Schuldnern ein negativer Schufa-Eintrag oder die Verpflichtung, eine eidesstattliche Versicherung abgeben zu müssen, Grund genug Ihren Forderungen nachzugeben.

Davon zu unterscheiden ist jedoch die Situation, in der der Schuldner die eidesstattliche Versicherung bereits abgegeben hat. Hierbei kommt es besonders auf den Zeitpunkt dieser Abgabe an. Liegt dieser schon längere Zeit zurück, so kann es sein, dass sich die finanzielle Situation des Schuldners zwischenzeitlich wieder verbessert hat. Wir prüfen selbstverständlich soweit erforderlich vorab, ob für den Schuldner eine Eintragung im Schuldnerverzeichnis besteht.

Soweit Sie sich aufgrund einer zwischenzeitlich eingetretenen Insolvenz des Schuldners dazu entschließen, die Forderung nicht im gerichtlichen Verfahren weiter verfolgen zu lassen, stellen wir lediglich folgende Gebühren in Rechnung:  

  • Forderung bis   1.000,- €          50,- €  zzgl USt
  • Forderung bis   5.000,- €          70,- €  zzgl USt
  • Forderung über 5.000,- €         120,- € zzgl USt

zzgl. Auslagen (z.B. Kosten für Auskünfte, Gerichtskosten, Gerichtsvollzieherkosten)

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Kontakt

Treutler Rechtsanwälte Fachanwälte

Telefon: 0941-92069-0
Telefax: 0941-92069-20
eMail: kanzlei(at)t-anwälte.de

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